Für die, die es nicht mehr erwarten können

In ; Stunden bin ich dann endgültig zu Hause!

Sonntag, 29. November 2009

Verloren in Panama City

Nachdem wir gestern bis heute Morgen 15h Busfahrt und einigen Stress an der panamaischen Grenzen hinter uns haben, sind wir heute frueh um 5 Uhr in unserem Hostel angekommen. Dieses ist nicht perfekt, aber immerhin sauber und daher gut genug um 2 Naechte hier zu bleiben, denn dann wollen wir auch schon wieder weiter.
Da ich ueberhauot nicht mehr schlafen konnte und Sebastian schon um 6 Uhr wieder wach war, sind wir auch schon um 7 losgezogen um einen kleinen Spaziergang an der Meerpromenade entlang zu machen. Naja, das meer haben wir nach kleinen Anfangsschwierigkeiten ja auch gefunden und der Spaziergang war wunderschoen...tja bis wir zurueck zum Hostel wollten. Nachdem wir 30min durch die Gegend geirrt sind, hatten wir keine Lust mehr und haben uns ein Taxi genommen, dies waere eine gute Idee gewesen, falls, ja falls, unser Taxifahrer gewusst haette wo das Hostel ist. Also ging es zuerst zu einem anderen Hostel um nach dem Weg zu fragen und anschliessend zurueck. Dieser 15min Abenteuer hat uns $5 gekostet, von daher konnten wir uns ueberhaupt nicht beschweren.
Nach dem Fruehstueck machten wir uns dann auf den Weg zu Casco Viejo, also dem alten Teil von Panama City. Aus Fehern lernt man, weshalb wir diesmal zum einen den Bus nahmen und zum anderen unseren eisefuehrer mit Stadtplan mitnahmen.
Der alte Teil der Stadt ist wunderschoen und gerade die Mischung aus halb verfallenen Haeusern, aufwendig restaurierten Kolonialsitzen und Kirchen und Plaetze macht fuer mich den Charme dieses Viertels aus. Leider ist ein grosser Teil verfallen und kein sicherer teil der Stadt, aber diesen machen die anderen Haeuser umso mehr wett.
Auf unserem Rundgang habn wir auch ein schoenes Museum ueber den Bau des Panamakanals gefunden, dem wir natuerlich gleich einen Besuch abstatteten. Auch wenn alles in Spanisch beschriftet war, haben wir doch noch genug details erfahren um nun z.B. zu wissen, dass es ein streit zwischen nicaragua und Panama bzw zwischen Frankreich und USA wer nun den kanal wo baut. Auch einen Bus zurueck zu finden war kein problem, wenn nur gewusst haetten wo wir rausmuessen. Natuerlich haben wir die Haltestelle verpasst und mussten 30min zurueck laufen. Spaetestens jetzt weiss ich was die anderen Reisenden meinten, von wegen Panama City waere schoen aber ziemlich kompliziert um herum zu kommen.

So nach der Theorie heute, gehen wir morgen zum Kanal um uns das Bauwerk in Wirklichkeit anzuschauen bevor wir am Dienstag auf die San Blas Inseln gehen als Kontrastprogramm um zwei Tage einfach nur auszuspannen und den Strand und die Sonne zu geniessen. Wenn wir dort am Donnerstagmorgen zurueck kehren, werden wir noch einen Einkaufsbummel machen und anschliessend der Stadt wieder den Ruecken zu kehren um den Nachtbus nach David zu nehmen.

Soweit viele liebe Gruesse aus Panama

Freitag, 27. November 2009

Parque Nacional und Kunstmuseum

Die letzten Tage habe ich nun dmait verbracht mich etwas genauer in San Jose umzuschauen. postkarten zu kaufen und zu schreiben und mir neue Schuhe zu besorgen, denn meine alten sind seit Tortuga Feliz total ruiniert.
Damit die Kultur trotzdem nicht zu kurz kommt, war ich am Mittwoch noch im museum fuer Kunst und modernes Design und anschliessend im Parque Nacional, wlechen man praktisch mit einem Stadtpark vergleichen kann. Dieser ist ganz nett, und vor allem hat man einen schoenen Blick ueber einen Teil von San Jose und im Hintergrund die Gebirge, die San Jose einschliessen.
Die Ausstellung ueber modernes Design war mir meistens etwas bizarr, wobei sie auch einige coole Ideen hatten, wie z.B. Kleider aus abbaubaren Rohstoffen, ein mitdenkendes Haus oder Daecher aus Pflanzen. Der eigentliche Grund fuer meinen besuch war jedoch eine Fotoausstellung namens Identitaet Lateinamerikas. Die Fotos waren alle sehr faszinieren, manche bizarr und manche leider auch sehr deprimierend, wenn sie von Armut und Fluechtlingen handelten. Vor allem wenn man dann vom Museum zurueck laeuft und die ganzen Leute, die auf Karton auf der Strasse schlafen sieht, bekommt man irgendwie ein beklemmendes Gefuehl.
In ca. 4h mache ich mich nun auf den Weg um meinen Bruder vom lughafen abzuholen und morgen geht es dann noch zusammen mit Nicole, einer Schweizerin, auf den Weg nach Panama...15h Busfahrt warten auf uns.

Mittwoch, 25. November 2009

San Jose

Seit Samstag bin ich nun schon in San Jose und ich muss sagen nach den ganzen Straenden usw ist es schoen mal wieder etwas Kultur zu erleben.
Am Sonntag war ich in der Nationalgalerie, die eine schoene Ausstellung mit Bildern einheimischer Kuenstler hat. Sind dehr schoene Bilder, da sie das Alltagsleben gut beschreiben. Ausserdem war eine Wanderausstellung mit faszinierenden Fotografien anwesend.
Den Montag habe ich dann genutzt um mal mein Spanisch etwas aufzupolieren und einige neue Woerter oder Grammatikregeln zu lernen. Konnte ich dringend benoetigen.
Gestern war ich nun im Goldmuseum. Dies sind eigentlich 4 Museen in einem, welche sich alle mit entweder Gold und der Geschichte der costaricanischen Indianervoelker oder mit der Geschichte des costaricanischen Geldes beschaeftigen. Beides war sehr interessant auch wenn ich vieles schon vom Jademuseum wusste. Der grosse Vorteil diesmal: Fotografieren erlaubt (siehe Bilder). Da ich schonmal das Risiko eingegangen bin meine Kamera mit in die Innenstadt zu nehmen, habe ich die Chance auch gleich genutzt um noch einige der schoenen Gegenden San Joses zu fotografieren. Insgesamt ist die Stadt eher haesslich und erinnert sehr an Industriestadt, aber es gibt auch das ein oder andere schoene Fleckchen.
Heute war ich dann zuerst auf einem Kuenstlermarkt, der sehr enttaeuschend war, da die meisten Sachen weder individuell noch handgemacht waren und anschliessend auf dem Mercado Central. Dies ist ein typischer mittelamerikanischer Markt auf dem man von Haifischflossen ueber Fischkoepfe, Gemuese und Souvenirs einfach alles bekommt. War ganz lustig und vor allem sehr laut da jeder Haendler den anderen zu uebertoenen versucht.
Morgen geht es nun noch ins Museum fuer Kunst und zeitgenoessisches Design bevor ich am Freitag dann meinen Bruder vom Flughafen abhole und wir uns mit einer Schweizerin treffen um gemeinsam am Samstag nach Panama zu fahren.
Insgesamt geniesse ich die Kultur als Kontrast zum Naturprogramm, auch wenn das Wetter ein bisschen besser sien koennte, denn es regnet fast jeden Nachmittag.

Samstag, 21. November 2009

Dominical



Wie erwaehnt bin ich am Montag dann auf nach Dominical. Das Staedtchen selbst ist ein nettes kleines Staedtchen,d ass aber leider komplett von Touristen, und von denen vor allem die Surfer, beherrscht wird. Das Wohnen dort war sehr billig und da jeden Abend in einer anderen Bar Lady's Night war (mit kostenlosen Getraenken) wurde zur Abwechslung nach der Arbeit auch mal kraeftig gefeiert. Doch mit lange Ausschlafen war nix, denn spaetestens um 6 Uhr war jeder wach, entweder um die besten Wellen zu erwischen oder um so wie ich morgends am Strand entlang zu joggen. Beim morgendlichen Joggen habe ich echt gemerkt, dass von der Kondition her es sich echt ausgezahlt hat auf der Farm zu arbeiten und 2x woechentlich den Berg hoch und runter zu stapfen. Bei der Umgebung dort, barfuss am Strand entlang, laeuft es sich aber eh wie von allein.
Den Rest der meisten Tage habe ich dann meistens am Strand verbracht. Dabei ist mir aufgefallen, dass bei Ebbe immer hunderte kleiner Einsiedlerkrebse zurueck bleiben (hoffe man kann es uaf dem Bild erkennen)...so viele sind mir noch nie auf einem Fleck begegnet.
Am Mittwoch habe ich mich dann auf ins naechste Dorf namens Uvita gemacht um mir dort den schoenen jedoch nicht gerade spektakulaeren Nationalpark anzuschauen. Dabei hat sich herausgestellt, dass ich mal wieder kein Glueck mit den Bussen habe: erst verpass ich den ersten weil er 40min zu frueh war und dann bleibt der naechste mal wieder liegen, so dass ich die letzten 40min gelaufen bin.
Da ich keine Woche in einem Surferdorf leben kann ohne es nicht zu versuchen habe ich am Donnerstag dann auch Surfstunden genommen und es hat echt Spass gemacht. Schon beim dritten Mal konnte ich stehen und bin sogar bis zum Strand stehen geblieben. Um das ganze etwas zu vertiefen, habe ich am Freitag dann noch ein Surfboard gemietet und fuer mich selbst weiter geuebt. Auf jeden Fall ist es viel komplizierter als es aussieht und gutes Workout ist es auf alle Faelle.
Joa heute habe ich mich auf den Weg zurueck nach San Jose gemacht. Hier moechte ich die naechsten Tage ein bischen Kultur anschauen, z.B. verschiedene Museen und einen Kuenstlermarkt und dann freue ich mich schon darauf am kommenden Freitag meinen Bruder vom Flughafen abholen zu duerfen.

Finca Dorada die 2.

In meiner zweiten und letzten Woche auf der Farm habe ich mich vor allem den Baeumen gewidmet. Ich kann jetzt Bananenbaeume saeubern, um pflanzen, Baeume mit ner Machete faellen und on der rinde schaelen und und und. Die Arbeit war naja, manches hat Spass gemacht, anderes wiederum weniger. Es war halt etwas enttaeuschend da ich eigentlich wegem Kaffee auf die Farm gegangen bin, aber im Endefekt hab ich dann doch noch sehr viel ueber die ganze andere einheimische Flora kennen gelernt, von daher hatte es auch seine durchaus positiven Seiten. Leider hat der Regen und der daraus resultierende Matsch (ca 20cm an guten Tagen) nicht nur die Arbeit sondern auch das gesamte Leben sehr schwer gemacht und so habe ich beschlossen eine Woche frueher dort abzureisen und nach Dominical zu fahren. Joanna, die Besitzerin der Farm, war auch einverstanden, es hat sie ueberhaupt gewundert, dass wir es so lange dort ausgehalten haben, sie hasst die regenzeit naemlich selbst. Habe noch Fotos von der Farm im Sommer gesehen und da sieht alles einfach nur wunderschoen aus.

Donnerstag, 5. November 2009

Kaffeefarm

Nach 4h Busfahrt bin ich am Montag gut in Rivas angekommen. Wegen eines kleinen Emailmissverstaendnisses war Joanna leider nicht da um mich abzuholen aber mit etwas suchen habe ich zufaellig ihre Nachbarin getroffen, die mit mir zu ihrer Farm gelaufen ist. Das ganze ist praktich 50min durch Matsch den Schlamm hoch und dementsprechend froh war ich als ivch dort angekommen bin. Die Verhaeltnisse dort sind noch einfacher als bei den Schildkroeten, Holzofenherd, keine Zimmer sondern nur offene Raeume und viel viel Schlamm. Aber da die anderen Freiwilligen, ein Paerchen aus Amerika, super nett ist, passt des schon.
Die Farm an sich ist ziemlich klein und alles wir dnoch per Hand gemacht. Ich weiss inzwischen auch schon jeden Schritt des Kaffeem achens bis auf das Roesten der Bohnen, aber das lerne ich auch noch. Ansonsten betseht viel Arbeit darin die Farm wieder herzurichten, sprich mit der Machete alles moegliche niederzumetzeln, da die Besitzerin 6 Monate nicht da war.
Joa aber da es nur 2h morgends sind, hat man ab ca 10Uhr den ganzen Tag Zeit, es bleibt mir also genug Zeit um meine Erkaeltung wieder auszukurieren.
Aber ansonsten geht es mir super und wenn es stimmt, das Schammmasken schoen machen wird meine Haut danach perfekt sien ;-)

Sonntag, 1. November 2009

montezuma

am donnerstag haben wir eine 14h weiterreise unternommen und nach einem taxi, 2 faehren und 4 bussen sind wir nachts um halb 9 gluecklich aber voellig erschoepft zurueck in costa rica besser gesagt in montezuma angekommen. Der Freitag stand dann ganz im zeichen des relaxens am wunderschoenen strand und um meine strandkleidung zu vervollstaendigen habe ich mir einen Sarong und ein Strandkleid gekauft. Abends haben wir erfahren, dass der LonelyPlanet nicht zu viel versprochen hat mit seinen Versprechungen denn zuerst sind eine ganze Horde verschiedener Affen vor unserer Kabine herumgeturnt, anschliessend kam ein GUerteltier vorbei und am naechsten Morgen durfte ich noch ein Agouti beonbachten. Auch mit unserer Unterkunft hatten wir riesig Glueck, denn da im Moment Nebensaison ist, haben wir eine riesige Kabine die fuer 5 Personen gedacht ist fuer nur $10 pro Person und Nacht bekommen. Gestern haben wir dann noch den Wasserfall dort behikt und sind dort schwimmen gegangen. War etwas kompliziert denn anfangs haben wir den falschen Weg genommen, der dann am Steilhang entlang ging und sehr rutschig wurde und anschliessend haben wir entdeckt dass der richtige Weg einfach aufhoert und man an den Felsen entlang den Fluss hinauf kraxeln muss. Aber es war echt schoen.
Heute ist nun ein kurzer Zwischenstopp bevor ich Morgen anfange auf einer Kaffeefarm zu arbeiten. Liebe Gruesse

isla de ometepe

nun etwas genaueres ueber die insel: die insel besteht aus 2 vulkanen mitten in einem riesigen see und erfuellt somit die prophezeiung eines alten indianerstamms nicaraguas. die aussichten sind von fast jedem punkt aus genial und auch die natur ist noch sehr urspruenglich, denn insgesamt ist die insel etwas schwer zu bereisen. es gibt nur eine strasse die eigentlich nur aus steinen besteht und fuer 20km braucht man locker mal 2h mim bus. aber da die einheimischen so freundlich und alle sso billig ist hat sich die muehe auf jeden fall gelohnt.
insgesamt haben wir nur gute erfahrungen in nicaragua gemacht und haben keinerlei probleme gehabt.